Fliegende Schränke

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Ich glaube es selbst kaum, aber innerhalb von 3 Jahren haben sich bei uns Unmengen von Spielsachen angehäuft.

Schon länger überlege ich mir dafür eine Lösung. Ganz wichtig für mich ist, dass nicht so viel Platz verloren geht und die Schränke müssen geschlossen sein. So kann man das Chaos elegant eliminieren.

Wie kann es auch anders sein, bei Ikea bin ich fündig geworden. Die Ivar Hängeschränke sind aus Vollholz und sehr geräumig.  Die Schränke mit einer Tiefe von 30 cm kosten pro Stück 60 Euro.

Da sie im Rohzustand etwas langweilig sind habe ich den Ivar Schrank etwas verschönert.

Was man dazu benötigt:

  • Einen Akkubohrer + Lochsägeaufsatz
  • Weiße Acrylfarbe + Kreppband + großen Pinsel + Lackierrolle
  • Geschenkpapier + Mod Podge( Art Potch, ein Kleister der aushärtet wie ein Lack)
  • grobes und feines Schmirgelpapier

Zuerst habe ich die Rückwände der Schränke mit Geschenkpapier beklebt. Das Papier zurechtschneiden, sodass noch etwas über die Ränder seht. Dann die Rückwände großzügig mit Mod Podge bestreichen (am besten eignet sich dazu eine Lackierrolle aus Schaumstoff). Nun die Rückseite des Geschenkpapiers mit Mod Podge bestreichen und dann auf die Rückwand kleben. Mit einer kleinen Walze bekommt man die Luftbläschen sehr gut raus, ohne das Papier zu beschädigen. Zum Schluss noch eine Schicht Mod Podge über die gesamte Rückwand. Um das überschüssige Papier zu entfernen habe ich die Kanten mit Schmirgelpapier bearbeitet und so saubere Kante erhalten.

Die Türen kann man ganz nach eigenem Gusto bemalen. Da mir im Moment geometrische Formen auf Möbeln gefallen habe ich die Türen mit Dreiecken und Streifen dekoriert. Der beste Helfer dabei ist mal wieder das Kreppband und die Lackierrolle, denn der Pinsel hinterlässt unschöne Steifen.

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Die Schränke sollten puristisch und luftig wirken, deswegen habe ich mich gegen Türgriffe entschieden. Die Löcher hingegen harmonieren ideal mit dem Holz und der weißen Farbe.

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Den Lochsäge- Aufsatz an gewünschter Position ansetzten und langsam und gleichmäßig bohren damit das Loch nicht zu sehr ausfranst. Damit man sich nicht verletzt, die gesägten Stellen erst mit groben dann mit feinem Schmirgelpapier abschleifen.

Zu guter Letzt die sichtbaren Seiten der Regelböden weiß streichen.

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Jetzt muss man die Schränke nur noch zusammen bauen. Um sich seine Nerven zu schonen empfehle ich einen Akkuschrauber.

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Es ist viel Arbeit, aber sie lohnt sich! Also Ventilatoren an und ran an den Schrank!

Alles Liebe, eure Marta.